Zivilstand & Geburtsdatum
im Lebenslauf – was gehört hinein?

Beide Angaben sind freiwillig. Welche Wirkung Nennen und Weglassen haben und wie der Personalienblock Ihres Lebenslaufs eine klare Linie bekommt.

Freiwillige Angaben · Datumsformat 14.03.1989 · eine Linie fürs ganze Dossier

Zivilstand und Geburtsdatum im Lebenslauf – die Kurzantwort

Zivilstand und Geburtsdatum sind im Schweizer Lebenslauf freiwillige Angaben. Das Geburtsdatum wird nach wie vor von einer Mehrheit genannt und im Format 14.03.1989 geschrieben; der Zivilstand verschwindet zunehmend aus modernen Dossiers, weil er keine berufsrelevante Information trägt. Wer beide Angaben macht, stellt sie in den Personalienblock ganz oben. Wer sie weglässt, ersetzt sie durch nichts – ein Lebenslauf mit Name, Adresse und Kontaktdaten ist vollständig.

Diese Seite erklärt, was die beiden Angaben aussagen, welche Wirkung Nennen und Weglassen jeweils hat und wie Sie eine konsistente Linie für Ihren Personalienblock finden. Die dritte klassische Personalie behandelt die Seite zum Heimatort im Lebenslauf; den Gesamtaufbau des Dokuments finden Sie unter Lebenslauf Schweiz.

Pflichtnein, beide freiwillig
Datumsformat14.03.1989
Zivilstandledig, verheiratet, geschieden …
PositionPersonalienblock, oben

Inhaltsverzeichnis

Der Personalienblock im Überblick

Ganz oben im Lebenslauf steht der Personalienblock: Name, Adresse, Telefon, E-Mail – und je nach Stil eine Handvoll weiterer Angaben. Er ist die einzige Stelle im CV, an der über Sie als Person informiert wird statt über Ihre Laufbahn. Genau deshalb ist er auch die Stelle, an der sich klassische und moderne Dossiers am deutlichsten unterscheiden.

Welche Personalien wohin gehören
AngabeStatusEmpfehlung
Name, Adresse, Telefon, E-MailUnverzichtbarImmer nennen
GeburtsdatumFreiwillig, verbreitetIn klassischen Dossiers nennen
ZivilstandFreiwillig, rückläufigNur in klassischen Dossiers
HeimatortFreiwillig, rückläufigNur in klassischen Dossiers
KinderFreiwillig, seltenIn der Regel weglassen
Nationalität / BewilligungSituationsabhängigBewilligung nennen, wenn relevant
FotoÜblich und erwartetProfessionell, neutraler Hintergrund

Die Tabelle zeigt das Muster: Je weiter unten eine Zeile steht, desto eher gehört sie in ein bewusst klassisches Dossier – etwa für Verwaltung, Banken oder Traditionsbetriebe – und desto eher fehlt sie in einem modernen Lebenslauf. Falsch ist keine der beiden Richtungen. Falsch ist nur das Mischen, dazu später mehr.

Geburtsdatum: angeben oder nicht?

Das Geburtsdatum ist die hartnäckigste der freiwilligen Angaben. Eine Mehrheit der Schweizer Lebensläufe führt es nach wie vor, und viele Personalverantwortliche erwarten es schlicht aus Gewohnheit. Wer es nennt, folgt der Konvention und vermeidet die Frage, warum es fehlt. Wer es weglässt, verhindert, dass das Alter zum ersten Filter wird, bevor die Qualifikation überhaupt gelesen wurde.

Geburtsdatum nennen: Vor- und Nachteile
DafürDagegen
Entspricht der verbreiteten ErwartungErmöglicht Alters-Vorsortierung vor dem Lesen
Vermeidet den Eindruck, etwas zu verbergenTrägt keine Aussage über die Eignung
Erspart Rückfragen im FormularDas Alter ergibt sich ohnehin grob aus den Stationen

Der letzte Punkt rechts relativiert die ganze Debatte: Wer 1994 die Lehre abgeschlossen hat, dessen Jahrgang lässt sich auf zwei, drei Jahre genau schätzen. Das Weglassen des Geburtsdatums verbirgt das Alter also nicht – es verhindert nur, dass es als nackte Zahl ganz oben steht. Für die meisten Bewerbungen ist die Nennung deshalb unproblematisch; wer sie aus guten Gründen vermeiden will, findet im Abschnitt zum Bewerben mit 50 plus die passende Strategie.

Praktischer Rat

Geben Sie das Geburtsdatum an, nicht das Alter. „Geburtsdatum: 14.03.1989" bleibt korrekt; „Alter: 37" ist nach dem nächsten Geburtstag falsch – und veraltete Angaben in einem Dossier, das Sie mehrfach verwenden, gehören zu den peinlichsten vermeidbaren Fehlern.

Das richtige Datumsformat

In der Schweiz wird das Geburtsdatum numerisch mit Punkten geschrieben: 14.03.1989. Tag, Monat, Jahr, jeweils zweistellig beziehungsweise vierstellig. Ausgeschrieben – „14. März 1989" – ist ebenfalls korrekt, braucht aber mehr Platz und wirkt im Personalienblock schwerfälliger.

Datumsformate im Vergleich
SchreibweiseBewertung
14.03.1989Standard, empfohlen
14. März 1989Korrekt, aber platzintensiv
14/03/1989Unüblich, wirkt fremd
1989-03-14Technisches Format, gehört nicht ins Dossier
03/14/1989Amerikanische Reihenfolge, führt zu Verwechslungen

Dasselbe Format gilt für alle Datumsangaben im Dossier – auch bei den beruflichen Stationen. Wer im Personalienblock Punkte setzt und in der Berufserfahrung Schrägstriche, erzeugt genau die Uneinheitlichkeit, die ein sorgfältiges Dossier vermeiden will. Bei Stationen genügt im Übrigen die Angabe von Monat und Jahr: „03.2019 – 08.2024".

Lebenslauf professionell aufsetzen lassen

Personalienblock, Struktur, Gewichtung: Ihr Lebenslauf entsteht abgestimmt auf Motivationsschreiben und Deckblatt. In der Regel innerhalb eines Werktags als PDF und Word.

Zivilstand: was er aussagt – und was nicht

Der Zivilstand beschreibt Ihren familienrechtlichen Status: ledig, verheiratet, geschieden, verwitwet, in eingetragener Partnerschaft. Über Ihre berufliche Eignung sagt er exakt nichts. Kein Zivilstand macht zuverlässiger, belastbarer oder verfügbarer – die gegenteiligen Annahmen, die früher mitschwangen, sind Klischees.

Genau deshalb ist die Angabe rückläufig. In modernen Dossiers fehlt sie zunehmend, und ihr Fehlen fällt nicht mehr auf. In klassischen Dossiers – Verwaltung, Banken, Versicherungen, Traditionsbetriebe – wird sie dagegen noch häufig mitgeführt, als Teil des vollständigen Personalienblocks. Die Entscheidung folgt derselben Logik wie beim Heimatort: Es zählt die Stimmigkeit des Gesamtauftritts, nicht die einzelne Zeile.

Merksatz

Der Zivilstand ist eine Stilfrage, keine Informationsfrage. Wer ihn nennt, bedient eine Konvention. Wer ihn weglässt, verschweigt nichts, was den Betrieb etwas anginge.

Die Zivilstände und ihre Schreibweise

Wenn Sie den Zivilstand angeben, verwenden Sie die amtliche Bezeichnung – knapp, kleingeschrieben nach dem Doppelpunkt, ohne Zusätze.

Zivilstände und ihre Schreibweise im Lebenslauf
ZivilstandSchreibweiseHinweis
LedigZivilstand: ledigAuch bei langjähriger Partnerschaft im Konkubinat
VerheiratetZivilstand: verheiratetOhne Angabe des Ehepartners
GeschiedenZivilstand: geschiedenKein Grund, kein Datum, kein Kommentar
VerwitwetZivilstand: verwitwetEbenfalls ohne weitere Angaben
Eingetragene PartnerschaftZivilstand: in eingetragener PartnerschaftAmtlicher Status, wenn zutreffend

Zwei Hinweise zur Praxis. Erstens: Das Konkubinat ist kein Zivilstand – wer unverheiratet zusammenlebt, ist amtlich ledig und schreibt das auch so. Zweitens: „Geschieden" ist eine neutrale Standesangabe wie jede andere. Wer sie aus Unbehagen durch „ledig" ersetzt, macht eine falsche Angabe; wer das Unbehagen ernst nimmt, lässt die Zeile schlicht weg. Weglassen ist immer zulässig, Falschangaben nie.

Kinder im Lebenslauf

Die Angabe von Kindern – etwa „verheiratet, zwei Kinder" – war lange Teil der Konvention und ist heute die am schnellsten verschwindende Personalie. Der Grund ist derselbe wie beim Zivilstand, nur schärfer: Die Information trägt nichts zur Eignung bei, öffnet aber Raum für Annahmen über Verfügbarkeit und Flexibilität – in beide Richtungen und je nach Geschlecht unterschiedlich.

Unsere Empfehlung ist deshalb eindeutig: weglassen, unabhängig vom Stil des Dossiers. Es gibt eine Ausnahme, in der die Information von selbst zur Sprache kommt: Wer nach einer Familienphase zurückkehrt und die Lücke im Lebenslauf erklärt, benennt den Grund ohnehin – sachlich, in einem Satz, wie es die Seite zum Quereinstieg nach der Familienzeit beschreibt. Dann steht die Information dort, wo sie eine Funktion hat, statt als Zeile im Personalienblock.

Nationalität und Arbeitsbewilligung

Eng verwandt mit Zivilstand und Geburtsdatum ist die vierte klassische Personalie: die Nationalität. Für Schweizer Staatsangehörige gilt dieselbe Logik wie bei den übrigen Angaben – in der klassischen Linie wird sie mitgeführt, in der schlanken weggelassen, und keines von beidem ist falsch. Wird sie genannt, genügt ein Wort: Nationalität: Schweiz. Wer zusätzlich den Heimatort angibt, macht die Nationalität ohnehin sichtbar und kann sich die Doppelung sparen.

Anders liegt der Fall ohne Schweizer Pass. Hier interessiert den Betrieb nicht die Herkunft, sondern eine praktische Frage: Dürfen Sie in der Schweiz arbeiten? Liegt eine Bewilligung vor, beantwortet eine einzige Zeile diese Frage, bevor sie gestellt wird: Niederlassungsbewilligung C oder Aufenthaltsbewilligung B. Diese Zeile ist keine Pflicht, aber sie räumt eine mögliche Unsicherheit aus dem Weg – und eine ausgeräumte Unsicherheit ist in jedem Auswahlverfahren ein Vorteil. Die Nationalität selbst wird damit meist überflüssig.

Merksatz

Schweizer Pass: Nationalität ist Stilfrage, wie Zivilstand und Geburtsdatum. Kein Schweizer Pass: Die Bewilligung ist die relevante Information, nicht die Herkunft. Eine Zeile genügt in beiden Fällen.

Klassisch oder schlank: eine Linie finden

Die einzelnen Entscheidungen – Geburtsdatum, Zivilstand, Heimatort – sind weniger wichtig als ihre Summe. Ein Personalienblock sendet ein Stilsignal, und dieses Signal muss eindeutig sein.

Zwei konsistente Personalienblöcke im Vergleich Links der klassische Personalienblock mit Name, Adresse, Kontakt, Geburtsdatum, Zivilstand und Heimatort. Rechts der schlanke Personalienblock mit Name, Adresse, Kontakt und optional einer Verfügbarkeitszeile. Beide sind in sich stimmig. Klassische Linie Anna Muster Bahnhofstrasse 12, 3011 Bern 079 123 45 67 · anna.muster@example.ch Geburtsdatum: 14.03.1989 Zivilstand: verheiratet Heimatort: Sarnen OW Schlanke Linie Anna Muster Bahnhofstrasse 12, 3011 Bern 079 123 45 67 · anna.muster@example.ch Verfügbar ab 1. September Keine weiteren Personalien – und keine Lücke, die auffällt.
Beide Personalienblöcke sind richtig – weil jeder für sich konsequent ist.

Die klassische Linie passt zu Verwaltung, Banken, Versicherungen und Traditionsbetrieben – dort, wo ein vollständiger Personalienblock erwartet wird. Die schlanke Linie passt zu Technologie, Agenturen, Startups und überall dort, wo das Dossier modern gestaltet ist. Was nicht funktioniert, ist die Mischung: Heimatort genannt, Geburtsdatum gestrichen – das wirkt nicht modern, sondern zufällig. Wählen Sie eine Linie und halten Sie sie durch, auch im Deckblatt und in jeder späteren Fassung. Wie das Gesamtdossier stilistisch zusammenfindet, zeigt die Seite zur modernen Bewerbungsmappe.

Praktischer Rat

Bewerben Sie sich parallel in beiden Welten, führen Sie zwei Fassungen des Personalienblocks. Weil Ihre Unterlagen als Word-Datei vorliegen, ist der Wechsel eine Sache von zwei Minuten – Layout und Inhalt bleiben unberührt.

Bewerben mit 50 plus: das Alter im Dossier

Die Frage nach dem Geburtsdatum stellt sich am schärfsten für Bewerbende über fünfzig. Das Weglassen der Zahl ändert wenig, solange die Stationen bis in die Achtzigerjahre zurückreichen. Wirksamer als das Verstecken ist die Gewichtung: Die letzten zehn bis fünfzehn Jahre werden ausführlich dargestellt, ältere Stationen in einer Sammelzeile zusammengefasst – etwa „Frühere Tätigkeiten in Verkauf und Administration, 1989–2005". Das ist keine Kosmetik, sondern Leserführung: Relevant ist, was Sie zuletzt geleistet haben.

In dieser Konstellation empfiehlt sich zudem, das Geburtsdatum wegzulassen und die schlanke Linie zu wählen – nicht um das Alter zu verbergen, sondern um die Aufmerksamkeit dorthin zu lenken, wo die Argumente stehen. Erfahrung wird im Motivationsschreiben zum Beleg statt zur Jahreszahl. Die vollständige Strategie für diese Ausgangslage beschreibt die Seite Quereinstieg mit 50 plus; den passenden Aufbau des Dokuments der Lebenslauf für Quereinsteiger.

Die häufigsten Fehler

Die Fehler in diesem Teil des Lebenslaufs sind klein, aber sichtbar – und sie stehen an der prominentesten Stelle des Dokuments.

Typische Fehler und ihre Korrektur
FehlerWarum er auffälltKorrektur
„Alter: 36" statt GeburtsdatumVeraltet nach dem nächsten GeburtstagGeburtsdatum im Format 14.03.1989
Amerikanisches Datumsformat03/14/1989 wird als 3.14. gelesenPunkte, Reihenfolge Tag.Monat.Jahr
„Ledig" trotz ScheidungFalsche StandesangabeKorrekt angeben oder Zeile weglassen
„In einer Beziehung" als ZivilstandKein amtlicher StatusAmtliche Bezeichnung oder nichts
Kinderzahl mit BetreuungshinweisÖffnet Raum für AnnahmenWeglassen; Lücken separat erklären
Gemischte Linie im PersonalienblockWirkt zufällig statt bewusstKonsequent klassisch oder konsequent schlank
Uneinheitliche Datumsformate im DossierSignalisiert fehlende SorgfaltEin Format für alle Dokumente

Alle sieben Punkte haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind in unter fünf Minuten behoben. Und sie stehen dort, wo jeder Blick als Erstes hinfällt – noch vor dem Foto, noch vor der ersten Berufsstation. Wer hier schludert, verspielt Vertrauen, bevor die eigentliche Qualifikation zur Sprache kommt; wer hier sauber arbeitet, verschafft dem Rest des Dossiers einen Vorschuss. Der Personalienblock ist der billigste Ort im ganzen Dossier, um Sorgfalt zu zeigen – und der teuerste, um Nachlässigkeit zu zeigen. Weitere Hinweise, worauf Personalverantwortliche achten, sammeln die Bewerbungstipps für die Schweiz.

Checkliste für den Personalienblock

Sieben Punkte, die vor dem Versand geprüft gehören.

Wichtigste Erkenntnis

Geburtsdatum und Zivilstand entscheiden keine Bewerbung – aber die Konsequenz, mit der Sie den Personalienblock führen, ist das erste Sorgfaltssignal des ganzen Dossiers. Eine Linie wählen, durchhalten, fertig.

Lebenslauf erstellen lassen

Der Personalienblock ist schnell entschieden. Was Zeit und Distanz erfordert, ist der Rest: welche Stationen nach vorne gehören, welche gestrafft werden, wie ältere Erfahrung gewichtet wird. Genau diese Arbeit übernimmt unser Bewerbungsservice – auf Grundlage Ihrer Angaben und, wenn vorhanden, des Stelleninserats.

Sie erhalten den Lebenslauf abgestimmt auf Begleitschreiben und, auf Wunsch, Deckblatt: eine Kopfzeile, eine Schrift, eine Linie. Die Pakete beginnen bei CHF 79, die Lieferung erfolgt in der Regel innerhalb eines Werktags als PDF und Word. Details zeigt die Seite Pakete & Preise; wer nur das eine Dokument braucht, findet es unter Lebenslauf schreiben lassen, wer das ganze Paket sucht, unter Bewerbung schreiben lassen. Den Ablauf beschreibt die Seite Ablauf.

Transparenz: Leistung, Nutzen und Grenzen

Diese Seite richtet sich an Personen, die einen Lebenslauf für den Schweizer Arbeitsmarkt erstellen und entscheiden möchten, ob Geburtsdatum und Zivilstand in den Personalienblock gehören. Erklärt werden die Wirkung beider Angaben, das korrekte Datumsformat, die amtlichen Zivilstände, der Umgang mit Kinderangaben sowie die Wahl einer konsistenten Linie.

Der Nutzen liegt darin, dass Sie die Entscheidung bewusst treffen, statt eine Konvention ungeprüft zu übernehmen. Die Inhalte beruhen auf der laufenden Erstellung von Bewerbungsunterlagen für Schweizer Arbeitgeber.

Was bewusst nicht angeboten wird

Diese Seite erteilt keine Rechtsberatung. Welche Angaben ein Arbeitgeber im Bewerbungsverfahren verlangen darf und wie Diskriminierungsschutz und Datenschutz im Einzelfall greifen, beantwortet sie nicht – wenden Sie sich dafür an eine Rechtsberatung oder Ihre Gewerkschaft. Wir erfinden zudem keine Angaben: Jeder Eintrag in Ihrem Dossier stammt aus Ihren eigenen Unterlagen. Eine Stellenvermittlung findet nicht statt, und ob eine Bewerbung erfolgreich ist, hängt von Faktoren ab, die ausserhalb unseres Einflusses liegen.

Offene Punkte klärt die FAQ-Seite. Die vertragliche Grundlage steht in den AGB, der Umgang mit Ihren Angaben in der Datenschutzerklärung. Ihre Daten werden ausschliesslich für die Erstellung Ihrer Unterlagen verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Häufige Fragen zu Zivilstand und Geburtsdatum

Muss das Geburtsdatum in den Lebenslauf?

Nein, die Angabe ist freiwillig. Sie ist in der Schweiz nach wie vor verbreitet und wird in klassischen Dossiers erwartet; in modernen Dossiers fällt ihr Fehlen nicht mehr auf.

In welchem Format schreibe ich das Geburtsdatum?

Numerisch mit Punkten: 14.03.1989. Dasselbe Format gilt für alle Datumsangaben im Dossier, auch bei den beruflichen Stationen.

Muss ich den Zivilstand angeben?

Nein. Der Zivilstand trägt keine berufsrelevante Information und verschwindet zunehmend aus modernen Lebensläufen. In klassischen Dossiers – etwa für Verwaltung oder Banken – wird er noch häufig mitgeführt.

Was schreibe ich im Konkubinat?

Amtlich sind Sie ledig, und genau das schreiben Sie – oder Sie lassen die Zeile weg. „In einer Beziehung" oder „Konkubinat" sind keine Zivilstände.

Muss ich „geschieden" angeben?

Nur wenn Sie den Zivilstand überhaupt nennen – dann korrekt. „Ledig" trotz Scheidung ist eine Falschangabe. Wer die Angabe vermeiden möchte, streicht die Zeile komplett; das ist immer zulässig.

Gehören Kinder in den Lebenslauf?

In der Regel nein. Die Angabe trägt nichts zur Eignung bei und öffnet Raum für Annahmen. Bei einer Lücke durch Familienzeit gehört die Erklärung in einen sachlichen Satz – siehe Quereinstieg nach der Familienzeit.

Verbirgt das Weglassen des Geburtsdatums mein Alter?

Kaum – die Jahreszahlen der Stationen lassen das Alter ohnehin grob erkennen. Wirksamer ist die Gewichtung: die letzten zehn bis fünfzehn Jahre ausführlich, ältere Stationen als Sammelzeile. Details auf der Seite Quereinstieg mit 50 plus.

Kann ich Geburtsdatum nennen und Zivilstand weglassen?

Ja, das ist die häufigste Zwischenform und wirkt nicht widersprüchlich, weil das Geburtsdatum die verbreitetere Angabe ist. Vermeiden sollten Sie das Umgekehrte – Zivilstand ohne Geburtsdatum – und generell jede Linie, die zufällig wirkt.

Gehören diese Angaben auch ins Begleitschreiben?

Nein. Geburtsdatum, Zivilstand und Heimatort stehen ausschliesslich im Personalienblock des Lebenslaufs. Was ins Begleitschreiben gehört, ist dort beschrieben.

Ihr Lebenslauf, konsequent bis in die erste Zeile

Beschreiben Sie kurz Ihre Situation und Ihre Wunschstelle. Sie erhalten eine Rückmeldung mit dem passenden Paket – ohne Termin, ohne Verpflichtung.

Weitere Details zum Personalienblock finden Sie unter Heimatort im Lebenslauf, zum Gesamtaufbau unter Lebenslauf Schweiz und zur Schweizer Bewerbung.

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