Bewerbung für die Berufsmaturität:
vom richtigen Weg bis zum Dossier

BM1 während der Lehre oder BM2 danach: Ihre Anmeldung und Ihr Motivationsschreiben werden so aufgebaut, dass Ausrichtung, Motivation und Vorleistungen sofort zusammenpassen – prüfungsfrei oder mit Aufnahmeprüfung.

Fertig in 1 Werktag · PDF & Word inklusive · feste Preise ohne Abo

Stand: Juli 2026

Bewerbung Berufsmaturität: worauf es ankommt

Wer die Berufsmaturität anpeilt, bewirbt sich auf zwei möglichen Wegen: BM1 lehrbegleitend zusammen mit der EFZ-Lehrstelle oder BM2 nach dem Lehrabschluss direkt an einer Berufsmaturitätsschule. Entscheidend sind die passende der fünf Ausrichtungen, ein Motivationsschreiben mit klarem Berufsbezug und der Nachweis, dass die Aufnahmebedingungen erfüllt sind – prüfungsfrei über den Notenschnitt oder über die Aufnahmeprüfung. Das fertige Dossier gibt es hier ab CHF 79.–.

Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • Zwei Wege: BM1 während der Lehre, BM2 nach der Lehre.
  • Fünf Ausrichtungen – eine davon zum Beruf passend wählen.
  • Aufnahme prüfungsfrei über Notenschnitt oder per Aufnahmeprüfung.
  • Motivationsschreiben braucht echten Bezug zum Wunschstudium.
  • Komplettes Bewerbungsdossier erstellen lassen: ab CHF 79.–.
Zwei ModelleBM1 lehrbegleitend, BM2 nach der Lehre
AufnahmePrüfungsfrei oder Aufnahmeprüfung
Berechtigt zuFachhochschule, mit Passerelle Uni/ETH
Dossier-PreisAb CHF 79.– (Stand: Juli 2026)

Zwei Wege zur BM: erst die Entscheidung, dann die Bewerbung

Bevor ein einziger Satz im Motivationsschreiben steht, fällt die wichtigste Vorentscheidung: Machen Sie die BM parallel zur Lehre oder danach? Davon hängt ab, wo und wann Sie sich bewerben. Für die BM1 läuft alles über die Lehrstellensuche – der BM-Wunsch wird Teil der Bewerbung um die Ausbildung. Für die BM2 richten Sie die Anmeldung direkt an eine Berufsmaturitätsschule, meist ein bis anderthalb Jahre vor dem geplanten Start.

Entscheidungsbaum BM1 oder BM2 Lehre schon abgeschlossen? EFZ vorhanden ja / nein NEIN JA Weg BM1 – lehrbegleitend Lehrstelle mit BM suchen BM-Wunsch ins Dossier BM-Unterricht 1 Tag/Woche Abschluss mit dem EFZ Weg BM2 – nach der Lehre An der BMS anmelden Vollzeit ca. 1 Jahr Berufsbegleitend ca. 2 Jahre Motivationsschreiben zählt
Die erste Frage entscheidet über den ganzen Bewerbungsweg: ohne abgeschlossene Lehre führt der Weg über BM1, mit EFZ in der Tasche über BM2.
Was ist die Berufsmaturität?

Die Berufsmaturität (BM, umgangssprachlich «Berufsmatura» oder «BMS») ist ein eidgenössischer Abschluss, der eine berufliche Grundbildung mit erweiterter Allgemeinbildung verbindet. Sie ergänzt das EFZ und öffnet den prüfungsfreien Zugang zu den Fachhochschulen im verwandten Fachbereich. Über die Passerelle-Ergänzungsprüfung wird zusätzlich der Weg an universitäre Hochschulen und die ETH frei.

Der Inhalt im Überblick:

BM1 und BM2 im direkten Vergleich

Beide Modelle führen zum gleichen Abschluss, verlangen aber unterschiedliche Bewerbungen. Die lehrbegleitende BM1 verdichtet Lehre und Schule in dieselben Jahre und ist damit fordernd, aber ohne Zeitverlust. Die BM2 nach der Lehre trennt beides – wer während der Lehre keine BM gemacht hat oder erst später Feuer fängt, holt sie so nach. Verpasst ist die Berufsmaturität nie, denn die BM2 steht auch Jahre nach dem Lehrabschluss offen.

BM1 und BM2 gegenübergestellt (Stand: Juli 2026; Details kantonal geregelt)
MerkmalBM1 – lehrbegleitendBM2 – nach der Lehre
ZeitpunktWährend der EFZ-LehreNach abgeschlossenem EFZ
Bewerbung anLehrbetrieb (Lehrstelle mit BM)Berufsmaturitätsschule
DauerParallel zur Lehre (3–4 Jahre)Vollzeit ca. 1 Jahr, berufsbegleitend ca. 2 Jahre
BelastungHoch – Betrieb, Berufsschule und BM parallelKonzentriert auf die Schule bzw. neben dem Job
MotivationsschreibenTeil der LehrstellenbewerbungMeist eigener Bestandteil der Anmeldung
Das sehen Aufnahmekommissionen täglich

Anmeldungen, in denen «BM1» und «BM2» durcheinandergeraten. Wer im Schreiben die Vollzeit-BM2 beschreibt, sich aber auf ein lehrbegleitendes Modell bewirbt, wirkt schlecht informiert. Nennen Sie das gewählte Modell einmal klar beim Namen.

Die fünf Ausrichtungen richtig wählen

Die Berufsmaturität gibt es in fünf Ausrichtungen. Sie bestimmen die Schwerpunktfächer und sollten zum erlernten Beruf und zum späteren Studienwunsch passen. Die Wahl der Ausrichtung ist keine Formalie – sie ist das erste inhaltliche Argument der Bewerbung und taucht im Motivationsschreiben zwangsläufig wieder auf. Wer Fachfrau Gesundheit EFZ ist und Pflege an der Fachhochschule studieren will, wählt in aller Regel Gesundheit und Soziales; wer aus einem technischen Beruf an die FH möchte, die Ausrichtung Technik.

Die fünf BM-Ausrichtungen und ihr Schwerpunkt (Quelle: eidgenössischer Berufsmaturitätsrahmenlehrplan)
AusrichtungSchwerpunktPasst oft zu
Technik, Architektur, Life SciencesMathematik, NaturwissenschaftenTechnische und handwerkliche EFZ-Berufe
Wirtschaft und DienstleistungenFinanz- und Rechnungswesen, Wirtschaft und RechtKV, Detailhandel, Dienstleistung
Gestaltung und KunstGestaltung, Kultur, KommunikationGestalterische und kreative Berufe
Gesundheit und SozialesSozial- und NaturwissenschaftenPflege, Betreuung, soziale Berufe
Natur, Landschaft und LebensmittelBiologie, Chemie, PhysikLand-, Wald- und Lebensmittelberufe
Aus der Praxis Wir sehen immer wieder Anmeldungen, in denen die Ausrichtung nicht zum Beruf passt – etwa Wirtschaft für jemanden aus einem Pflegeberuf, «weil das nützlich klingt». Die Schule fragt dann nach. Passt die Ausrichtung zum bisherigen Weg, erklärt sich die halbe Motivation von selbst.

Anmeldung, Fristen und Aufnahme

Die Aufnahme in die Berufsmaturität ist kantonal geregelt, folgt aber überall demselben Grundmuster: Entweder Sie werden prüfungsfrei aufgenommen, wenn der Notenschnitt aus der bisherigen Schule reicht oder eine Empfehlung vorliegt, oder Sie bestehen eine Aufnahmeprüfung. Diese deckt meist Deutsch, eine zweite Landessprache oder Englisch und Mathematik ab. Die Anmeldung für die BM2 läuft über die jeweilige Berufsmaturitätsschule, oft mit Anmeldeschluss im Winter oder Frühling für den Start im August.

Zeitachse von der Anmeldung bis zum BM-Start Schule & Ausrichtung wählen Anmeldung mit Dossier, fristgerecht Aufnahme prüfungsfrei o. Prüfung Zusage Platz bestätigt Start meist August
Zwischen Anmeldung und Schulbeginn liegen oft Monate – wer die Frist der Wunschschule kennt, plant Prüfung und Unterlagen rechtzeitig.
Typischer Fehler

Die Anmeldefrist mit dem Schulstart verwechseln. Viele Schulen wollen die Anmeldung ein halbes bis ganzes Jahr im Voraus. Prüfen Sie die Frist Ihrer konkreten Berufsmaturitätsschule früh – sie ist der harte Fixpunkt, an dem das Dossier fertig sein muss.

Für die prüfungsfreie Aufnahme zählen die Zeugnisnoten der abgebenden Schule, teils zusammen mit dem Lehrabschluss. Liegt der Schnitt darunter, ist die Aufnahmeprüfung der Weg – und kein Makel. Wer sie ins Auge fasst, meldet sich rechtzeitig zu Vorbereitungskursen an und plant die Lernzeit realistisch neben Lehre oder Beruf ein.

Das Motivationsschreiben aufbauen

Bei der BM2 ist das Motivationsschreiben häufig das Herzstück der Anmeldung, weil die Schule sonst nur Noten sieht. Es beantwortet drei Fragen: Warum diese Ausrichtung, warum jetzt, und wofür brauchen Sie die BM danach? Ein glaubwürdiges Ziel nach der BM trägt das ganze Schreiben – der prüfungsfreie FH-Zugang ist das stärkste Argument, wenn er mit einem konkreten Studienwunsch verbunden ist.

Aufbau eines Motivationsschreibens für die Berufsmaturität 1 · Einstieg Bezug zum erlernten Beruf, konkreter Anlass für die BM 2 · Ausrichtung Warum genau diese Ausrichtung zum Weg passt 3 · Ziel Studienwunsch an der FH, wozu die BM dient 4 · Abschluss Belastbarkeit, gewünschter Start, freundlicher Schluss
Vier klar getrennte Zonen halten das Schreiben auf einer Seite und beantworten der Reihe nach, was die Schule wissen will.

«Ich möchte die Berufsmaturität machen, um mich weiterzubilden.»

Konkreter wird daraus ein Argument

Der Satz gilt für jede Bewerbung und sagt nichts. Stärker mit Ziel: «Als gelernte Fachfrau Gesundheit möchte ich über die BM Gesundheit und Soziales den Weg an die Fachhochschule für den Bachelor in Pflege öffnen.» Ausrichtung, Beruf und Studienziel greifen so sichtbar ineinander.

«Schon in der Schule war ich gut in Mathematik.»

Besser mit Beleg statt Behauptung

Eine Selbsteinschätzung überzeugt weniger als eine belegbare Station. Stärker: «Im dritten Lehrjahr habe ich den Freikurs Mathematik besucht und mit der Note 5 abgeschlossen – die BM-Ausrichtung Technik ist der logische nächste Schritt.» Konkrete Vorleistungen tragen die Motivation.

Praxistipp

Ein Satz zur Belastbarkeit gehört bei der lehrbegleitenden BM1 ins Schreiben: Betrieb, Berufsschule und BM gleichzeitig sind anspruchsvoll. Wer zeigt, dass er diese Doppelbelastung realistisch einschätzt, wirkt reifer als jemand, der sie verschweigt.

BM1: Lehrstelle mit Berufsmaturität

Wer die BM1 anstrebt, braucht zuerst eine Lehrstelle, deren Betrieb die lehrbegleitende BM zulässt. Das gehört in die Schnupperlehre und ins Bewerbungsdossier: Der BM-Wunsch wird früh und offen genannt, denn er verlangt vom Betrieb, dass er einen Schultag pro Woche freigibt. Betriebe, die BM-Lernende ausbilden, schätzen diese Ambition – sie signalisiert Leistungsbereitschaft. Umgekehrt lehnen manche kleinere Betriebe die lehrbegleitende BM aus betrieblichen Gründen ab; das klärt sich am besten vor der Bewerbung.

«Ich würde später vielleicht gern die BM machen.»

Klarer formuliert im Lehrstellen-Dossier

Ein «vielleicht später» verpufft. Besser verbindlich: «Ich möchte die Lehre mit der lehrbegleitenden Berufsmaturität verbinden und bin bereit, den zusätzlichen Schultag und die Mehrarbeit zu tragen.» So weiss der Betrieb von Anfang an, worauf er sich einlässt – und kann die BM einplanen.

Aus der Praxis Erfahrungsgemäss unterschätzen viele, wie stark der frühe BM-Wunsch im Lehrstellen-Dossier hilft. Er hebt eine Bewerbung aus dem Stapel, weil er Ziel und Durchhaltewillen in einem Satz zeigt – zwei Dinge, die Lehrbetriebe an Lernenden besonders suchen.

Diese Unterlagen gehören ins Dossier

Ob BM1 oder BM2 – die Anmeldung wird nur ernst genommen, wenn sie vollständig ist. Für die BM2 verlangen die Schulen typischerweise ein festes Set, das exakt und sauber eingereicht wird. Fehlt ein Beleg, verzögert sich die Bearbeitung, im ungünstigen Fall bis über die Frist hinaus.

Praxisbeispiel

Eine Schule setzte die Anmeldefrist auf den 15. März, Start im August. Wer das Dossier erst Anfang März startet, gerät bei fehlenden Zeugniskopien in Zeitnot. Zwei Wochen Vorlauf für Beschaffung und Korrektur ersparen genau diesen Stress.

Typische Fehler bei der BM-Bewerbung

Diese vier Fehler kosten Plätze

Falsches Modell beschrieben: BM1 und BM2 verwechselt – das Schreiben passt nicht zur Anmeldung.

Ausrichtung ohne Bezug: eine Ausrichtung gewählt, die weder zum Beruf noch zum Studienziel passt.

Ziel bleibt vage: «Weiterbildung» als einziger Grund, kein konkreter FH-Studienwunsch.

Frist unterschätzt: Anmeldung zu spät, Zeugnisse oder Prüfungsanmeldung fehlen.

«Ausrichtung Wirtschaft, weil das breit einsetzbar ist.»

Was die Schule daraus liest

Breite als einziger Grund klingt nach Unentschlossenheit. Wer aus einem kaufmännischen Beruf kommt und Betriebsökonomie studieren will, hat ein echtes Argument – und sollte es nennen. Die Ausrichtung braucht eine Begründung, keine Ausrede.

Ein Fall aus der Praxis

Anonymisiertes Beispiel

Ein 21-jähriger gelernter Automatiker EFZ wollte die BM2 in der Ausrichtung Technik nachholen, um Elektrotechnik an der Fachhochschule zu studieren. Seine erste Anmeldung: ein knapper Lebenslauf, ein Motivationsschreiben mit dem Satz «Ich möchte mich weiterbilden», keine Nennung des Studienziels. Die Schule lud ihn zwar zur Aufnahmeprüfung, das Schreiben blieb aber blass.

Die Überarbeitung stellte den Automatikerberuf und den Freikurs Mathematik (Note 5) nach vorn, benannte die Ausrichtung Technik samt dem Ziel «Bachelor Elektrotechnik» und ergänzte einen Satz zur Belastbarkeit für die berufsbegleitende Variante über zwei Jahre. Aus «Weiterbildung» wurde ein klarer Weg vom EFZ über die BM zur FH.

Erfunden wurde nichts: Beruf, Freikurs und Studienwunsch waren immer vorhanden – sie standen nur nicht im Dossier. Nach der bestandenen Aufnahmeprüfung startete er im August in die berufsbegleitende BM2.

Was in BM-Motivationsschreiben am häufigsten fehlt Konkretes Studienziel nach der BM fehlt Bezug Ausrichtung zu Beruf nicht erklärt Vorleistungen behauptet statt belegt Kein Wort zur Belastbarkeit
Die häufigsten Lücken in überarbeiteten BM-Dossiers – allen voran das fehlende, konkrete Studienziel (eigene Auswertung, Juli 2026).

Bewerbung erstellen lassen: Leistung und Preise

Sie liefern Beruf, gewünschte Ausrichtung und Studienziel – der Service Bewerbung schreiben lassen macht daraus ein Dossier, das die Berufsmaturitätsschule oder der Lehrbetrieb ohne Rückfragen einordnen kann.

Auf die BM zugeschnittenAusrichtung, Beruf und Studienziel greifen im Schreiben sichtbar ineinander.
Für BM1 und BM2Ob Lehrstelle mit BM oder Anmeldung an der Schule – das Dossier passt zum Weg.
Lebenslauf und Schreiben aus einer HandBeide Teile sind aufeinander abgestimmt und einheitlich gestaltet.
Fertig in 1 WerktagIhre Unterlagen liegen meist am nächsten Werktag bereit – als PDF und Word.
Feste Preise ohne AboStarter ab CHF 79.–, Profi CHF 99.–, Premium CHF 139.– (Stand: Juli 2026).
!Keine AufnahmegarantieÜber Aufnahme und Prüfung entscheidet die Schule – wir sorgen für die bestmögliche Ausgangslage.

So läuft es ab

Schritt 1
Angaben senden

Sie senden über das Kontaktformular Ihren Beruf, die Ausrichtung und Ihr Studienziel.

Schritt 2
Dossier wird erstellt

Lebenslauf und Motivationsschreiben werden formuliert, gewichtet und einheitlich gestaltet.

Schritt 3
Erhalt & Feinschliff

Sie erhalten alles als PDF und Word, inklusive Korrekturschleife je nach Paket.

Für wen diese Seite gedacht ist – und was sie nicht leistet

Diese Seite richtet sich an alle, die sich für die Berufsmaturität bewerben wollen – Lernende vor der Lehre mit BM1-Wunsch ebenso wie Berufsleute, die die BM2 nachholen. Sie erklärt die zwei Wege, die Ausrichtungen und den Aufbau der Bewerbung. Alle Beispiele sind anonymisiert und stammen aus der laufenden Arbeit mit Bewerbungsdossiers.

Wichtig zur Einordnung: premiumbewerbung.ch ist ein unabhängiger Bewerbungsservice und keine Schule. Die Aufnahmebedingungen, Fristen und Prüfungsinhalte sind kantonal geregelt und werden von der jeweiligen Berufsmaturitätsschule festgelegt; massgebend sind immer deren offizielle Angaben. Bewusst nicht angeboten werden Bildungsberatung, Nachhilfe und Auskünfte zu einzelnen Aufnahmeverfahren. Inhaltlich verantwortlich ist der Betreiber gemäss Impressum; zuletzt aktualisiert im Juli 2026.

Häufige Fragen zur Bewerbung für die Berufsmaturität

Was ist der Unterschied zwischen BM1 und BM2?
Die BM1 wird lehrbegleitend während der EFZ-Lehre absolviert, mit rund einem zusätzlichen Schultag pro Woche. Die BM2 folgt nach abgeschlossener Lehre, als Vollzeitjahr oder berufsbegleitend über etwa zwei Jahre. Der Abschluss ist derselbe; unterschiedlich sind Zeitpunkt, Belastung und die Stelle, bei der Sie sich bewerben.
Wie melde ich mich für die Berufsmaturität an?
Für die BM2 melden Sie sich direkt bei einer Berufsmaturitätsschule an, meist ein halbes bis ganzes Jahr vor dem Start im August. Nötig sind Anmeldeformular, Lebenslauf, Motivationsschreiben und Zeugnisse. Für die BM1 läuft alles über die Lehrstellenbewerbung: Der BM-Wunsch gehört früh ins Dossier des Lehrbetriebs.
Brauche ich eine Aufnahmeprüfung für die BM?
Das hängt vom Notenschnitt und vom Kanton ab. Reicht der Schnitt der abgebenden Schule oder liegt eine Empfehlung vor, ist die Aufnahme oft prüfungsfrei. Andernfalls legen Sie eine Aufnahmeprüfung ab, meist in Deutsch, einer zweiten Sprache und Mathematik. Die genauen Bedingungen nennt Ihre Berufsmaturitätsschule.
Welche Ausrichtung soll ich wählen?
Wählen Sie die Ausrichtung, die zu Ihrem Beruf und zu Ihrem späteren Studienwunsch passt. Es gibt fünf: Technik/Architektur/Life Sciences, Wirtschaft und Dienstleistungen, Gestaltung und Kunst, Gesundheit und Soziales sowie Natur/Landschaft/Lebensmittel. Ein Pflegeberuf passt meist zu Gesundheit und Soziales, ein technischer Beruf zu Technik.
Was kostet das Bewerbungsdossier für die BM?
Der professionelle Lebenslauf kostet CHF 79.– (Starter), Lebenslauf plus Motivationsschreiben CHF 99.– (Profi), das Komplettdossier CHF 139.– (Premium), jeweils als PDF und Word mit Korrekturschleife (Stand: Juli 2026). Alle Preise sind einmalig und ohne Abo; geliefert wird meist innert einem Werktag.

Ihre Bewerbung für die Berufsmaturität

Senden Sie Beruf, Ausrichtung und Studienziel – Sie erhalten ein Dossier, das die Schule oder der Lehrbetrieb ohne Rückfragen einordnen kann.

Hinweis: Wir erstellen Bewerbungsunterlagen – wir sind eine unabhängige Dienstleistung, keine Schule, und geben keine Aufnahmegarantie.

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