Stand: Juli 2026
Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Eine Schnupperbewerbung ist kurz: Begleitschreiben plus einseitiger Lebenslauf.
- Wichtig sind Wunschberuf, gewünschter Zeitraum, Klasse und ein Betriebsbezug.
- Viele Betriebe wünschen sich einen Anruf statt nur einer Mail.
- Geschnuppert wird meist in der 2. und 3. Sek, mit rund 13 bis 15 Jahren.
- Fehlerfreiheit und Freundlichkeit zählen mehr als lange Texte.
Inhalt dieser Seite
Bewerbung für die Schnupperlehre – kurz erklärt
Eine Schnupperbewerbung besteht aus einem kurzen Begleitschreiben und einem einseitigen Lebenslauf. Ins Begleitschreiben gehören der Wunschberuf, warum genau dieser Betrieb interessiert, der gewünschte Zeitraum und die aktuelle Schulklasse. Anders als bei einer Lehrstellenbewerbung geht es nicht um lückenlose Erfahrung, sondern um echtes Interesse und einen guten Eindruck. Bei vielen Betrieben reicht ein freundlicher Anruf, gefolgt von einer kurzen Mail mit dem Lebenslauf. Wer die Unterlagen lieber erstellen lässt, erhält sie bei premiumbewerbung.ch 1 Werktag nach Eingang der Angaben als PDF und Word – ab CHF 79.
Für die meisten Jugendlichen ist die Schnupperlehre der erste echte Kontakt mit der Arbeitswelt. Sie ist keine Prüfung, aber sie hinterlässt einen Eindruck – und der beginnt schon bei der Anfrage. Wer freundlich, vorbereitet und pünktlich auftritt, wird oft zur Schnupperwoche eingeladen und manchmal später zum Lehrstellengespräch. Die passende Fortsetzung ist dann die Bewerbung um die Lehrstelle.
Was ist eine Schnupperlehre?
Eine Schnupperlehre – auch Schnuppern oder Schnupperwoche genannt – ist ein kurzer Einblick in einen Beruf, meist ein bis fünf Tage lang. Die Jugendliche begleitet Fachleute im Alltag, probiert einfache Aufgaben aus und merkt so, ob der Beruf zu ihr passt. Sie ist ein fester Teil der Berufswahl in der Schweiz und dient beiden Seiten: dem Betrieb, der einen künftigen Lernenden kennenlernt, und der Jugendlichen, die ihre Berufsidee überprüft.
Man unterscheidet grob zwei Formen. Das Kurzschnuppern von ein bis zwei Tagen dient dem ersten Eindruck und ist oft ohne grosse Bewerbung möglich. Die Schnupperwoche ist ernsthafter: Hier prüft der Betrieb, ob jemand für eine Lehrstelle infrage kommt. Für die Schnupperwoche lohnt sich eine sorgfältige Bewerbung mit Begleitschreiben und Lebenslauf besonders.
Schnupperlehren sind während der obligatorischen Schulzeit im Rahmen der Berufswahl zulässig. Schule und Berufsberatung – in vielen Kantonen das BIZ (Berufsinformationszentrum) – unterstützen bei der Suche. Der offizielle Wegweiser dazu ist das nationale Portal berufsberatung.ch.
Schnupperbewerbung oder Lehrstellenbewerbung – nicht dasselbe
Viele werfen beides in einen Topf. Doch eine Schnupperbewerbung ist deutlich kürzer und lockerer als eine Bewerbung um die Lehrstelle. Wer den Unterschied kennt, wirkt vorbereitet – und schreibt nicht versehentlich einen zu langen, zu ernsten Brief für ein paar Schnuppertage.
| Merkmal | Schnupperbewerbung | Lehrstellenbewerbung |
|---|---|---|
| Ziel | Ein paar Tage reinschauen, Beruf testen | Eine mehrjährige Ausbildung erhalten |
| Umfang | Kurzes Begleitschreiben + 1-seitiger Lebenslauf | Vollständiges Dossier mit Zeugnissen |
| Ton | Freundlich, neugierig, unkompliziert | Überzeugend, konkret, belegt |
| Beilagen | Meist keine oder nur das letzte Zeugnis | Zeugnisse, Nachweise, Multicheck |
Was in eine Schnupperbewerbung gehört
Eine Schnupperbewerbung ist bewusst schlank. Sie soll dem Betrieb in einer Minute zeigen: Wer bist du, was willst du schnuppern und wann. Mehr braucht es zu Beginn nicht. Zwei Dokumente reichen völlig.
Das Begleitschreiben
Eine halbe Seite, freundlich formuliert. Es nennt den Wunschberuf, den gewünschten Zeitraum, die Klasse und einen kurzen Grund, warum genau dieser Betrieb interessiert. Persönlich, aber knapp.
Der Lebenslauf
Eine Seite mit den wichtigsten Angaben: Name, Adresse, Geburtsdatum, Schule, Klasse, Hobbys und – falls vorhanden – frühere Schnuppertage. Übersichtlich und ehrlich.
Vollständige Kontaktangaben, damit der Betrieb schnell antworten kann
Ein konkreter Wunschzeitraum – etwa «in den Herbstferien» oder «eine Woche im November»
Die richtige Ansprechperson und der korrekte Betriebsname
Fehlerfreie Rechtschreibung – am besten von einem Erwachsenen gegenlesen lassen
Ein Begleitschreiben, das wie eine ausgewachsene Lehrstellenbewerbung klingt: zwei Seiten, viele Floskeln, Lebenslauf mit Berufserfahrung, die es noch gar nicht gibt. Für ein paar Schnuppertage wirkt das übertrieben. Kurz und echt schlägt lang und gestellt.
Schnupperbewerbung erstellen lassen – fertig in 1 Werktag
Sie schicken uns ein paar Angaben zu Ihrem Kind, dem Wunschberuf und dem Zeitraum. Wir bauen daraus ein freundliches Begleitschreiben und einen sauberen Lebenslauf, die zusammenpassen. Klar, altersgerecht, fehlerfrei.
Keine Vorauszahlung nötig. Ablauf transparent auf ablauf.html.
Das Begleitschreiben für die Schnupperlehre – kurz, freundlich, konkret
Das Begleitschreiben ist die eigentliche Bewerbung. Es entscheidet, ob der Betrieb Lust bekommt, die Jugendliche kennenzulernen. Der grösste Fehler ist ein Baukastentext, in dem nur der Betriebsname ausgetauscht wird. Ein gutes Schnupper-Begleitschreiben klingt nach einer echten, neugierigen Person – nicht nach einer Vorlage aus dem Internet. Für die spätere Lehrstelle wird daraus ein ausführlicheres Motivationsschreiben.
Formulierungen: schwach gegen überzeugend
Der Unterschied liegt nicht im Können, sondern in der Wortwahl. Drei typische Sätze, einmal blass und einmal lebendig:
«In der Schule hat mir das Schrauben an Velos am meisten Spass gemacht – deshalb würde ich sehr gerne bei Ihnen in die Arbeit einer Automechanikerin hineinschauen.» Konkret schlägt allgemein.
«Ich helfe zu Hause oft in der Küche mit und probiere neue Rezepte aus.» Ein kleines Beispiel wirkt echter als drei Eigenschaftswörter, die jede bewerbende Person schreibt.
«Ich würde mich sehr über eine Schnupperwoche in den Herbstferien freuen und melde mich in ein paar Tagen telefonisch bei Ihnen.» Ein klarer nächster Schritt bleibt in Erinnerung.
Der Lebenslauf für die Schnupperlehre
Für die erste Schnupperlehre gibt es meist noch keine Arbeitserfahrung – und das ist völlig in Ordnung. Der Lebenslauf zeigt trotzdem, dass die Jugendliche organisiert ist und sich vorbereitet hat. Eine Seite genügt. Er ist zugleich eine gute Übung für das spätere Bewerbungsdossier.
Persönliche Angaben: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Geburtsdatum
Schule: aktuelle Schule, Klasse und voraussichtlicher Abschluss
Sprachen: Muttersprache und Fremdsprachen mit ehrlichem Niveau
Hobbys & Stärken: was in der Freizeit gemacht wird – gerne mit Bezug zum Wunschberuf
Schon geschnuppert? frühere Schnuppertage oder kleine Ämtli wie Zeitungen austragen
| Angabe im Lebenslauf | Beispiel |
|---|---|
| Persönliches | Lena Meier, geboren 12.03.2011, Musterweg 4, 3000 Bern, 079 000 00 00 |
| Schule | Sekundarschule Musterhausen, 2. Sek (Niveau A), Abschluss 2027 |
| Sprachen | Deutsch (Muttersprache), Französisch (Schulniveau), Englisch (Grundkenntnisse) |
| Hobbys & Stärken | Handball im Verein, gerne am Velo schrauben, hilfsbereit und pünktlich |
| Erste Erfahrung | 1 Tag geschnuppert bei Garage Muster, Zeitungen austragen (seit 2025) |
Ein Hobby kann Türen öffnen: Wer im Verein Juniorinnen trainiert, zeigt Verantwortung. Wer gerne fotografiert, bringt ein Auge für Gestaltung mit. Solche Details passen oft besser zum Wunschberuf, als man denkt – und machen den Lebenslauf persönlich.
Wer noch gar keinen eigenen Lebenslauf hat, findet Aufbau und Beispiele beim Lebenslauf ohne Berufserfahrung. Und wenn er sauber und modern aussehen soll, ohne selbst mit Layout zu kämpfen, hilft eine Lebenslauf-Vorlage oder das professionelle Erstellen.
Die Situation: Lena wollte in einem Spital schnuppern, hatte aber noch nie eine Bewerbung geschrieben. Ihr erster Entwurf war zwei Seiten lang, voller Floskeln, und der Betriebsname war falsch geschrieben.
Was ankam: Die Abteilungsleitung legte den Brief beiseite – nicht wegen Lenas Motivation, sondern weil der Eindruck unsorgfältig war.
Anrufen statt nur mailen – der oft unterschätzte Schritt
Bei der Schnupperlehre zählt der persönliche Draht oft mehr als ein perfektes Dokument. Viele Betriebe wünschen sich ausdrücklich einen Anruf. Das klingt für viele Jugendliche unangenehm, ist aber der schnellste Weg zu einem Termin – und ein guter erster Eindruck.
So gelingt der Anruf
Vorher Name, Klasse, Wunschberuf und mögliche Termine bereitlegen
In einer ruhigen Umgebung anrufen, freundlich grüssen, den eigenen Namen nennen
Kurz sagen, worum es geht: schnuppern, welcher Beruf, welcher Zeitraum
Nach dem Gespräch eine kurze Bestätigungsmail mit Lebenslauf schicken
Besser vermeiden
Anrufen ohne Vorbereitung und dann ins Stocken geraten
In der grossen Pause oder mit Musik im Hintergrund telefonieren
Nuscheln oder gleich auflegen, wenn eine Combox antwortet
Nach dem Anruf nichts mehr schicken – der Betrieb vergisst den Namen
Ihr Kind darf den Anruf ruhig einmal mit Ihnen durchspielen. Ein Spickzettel mit den wichtigsten Sätzen neben dem Telefon gibt Sicherheit. Selbst anrufen lassen zeigt dem Betrieb Eigenständigkeit – das kommt gut an.
Häufige Fehler in Schnupperbewerbungen
Die meisten abgelehnten Anfragen scheitern nicht am Kind, sondern an vermeidbaren Kleinigkeiten. Diese Punkte machen den Unterschied zwischen «wirkt engagiert» und «landet im Stapel».
Wann schnuppert man? Der Zeitplan in der Sek
Die Berufswahl zieht sich über die Sekundarschule. Wer den Ablauf kennt, gerät nicht in Hektik. Grob sieht der Weg so aus – die genauen Zeitpunkte unterscheiden sich je nach Kanton und Schule.
Rund um die Berufswahl tauchen bald weitere Fragen auf: Wie sieht ein gutes Begleitschreiben für die Lehrstelle aus, welche Zeugnisse gehören ins Dossier? Einen Überblick gibt die allgemeine Bewerbungshilfe, und wer den ganzen Schritt abgeben möchte, findet alles im Bewerbungsservice.
Schnupperbewerbung erstellen lassen – was Sie bekommen
Nicht jede Familie mag Begleitschreiben und Lebenslauf selbst tippen und gestalten – gerade bei der ersten Bewerbung. Wer möchte, gibt die Angaben weiter und erhält fertige, altersgerechte Unterlagen. Ihr Kind bleibt die Hauptperson; wir sorgen dafür, dass alles sauber und stimmig aussieht.
So läuft es ab
Sie schicken uns Name, Schule, Klasse, Wunschberuf, den Zielbetrieb und den gewünschten Zeitraum. Ein paar Stichworte zu Hobbys und Stärken genügen.
Fehlt etwas, melden wir uns am selben Tag. So passt die Bewerbung wirklich zum Wunschberuf und zum Betrieb.
Begleitschreiben und Lebenslauf werden individuell aufgebaut, aufeinander abgestimmt und geprüft. Kein Standardtext.
Sie erhalten die fertigen Unterlagen 1 Werktag nach Eingang der Angaben – direkt einsatzbereit für die Anfrage.
Was das kostet
Eine Schnupperbewerbung gibt es ab CHF 79. Der Preis hängt vom Umfang ab: nur der Lebenslauf, nur das Begleitschreiben oder beides zusammen. Einmalige Zahlung, kein Abo, keine Folgekosten. Die vollständige Übersicht steht auf der Paketseite.
Für wen diese Seite gedacht ist – und wo die Grenzen liegen
Offizielle Informationen zur Berufswahl und zu Schnupperlehren bietet das nationale Portal berufsberatung.ch sowie das BIZ im Wohnkanton. Diese Stellen sind kostenlos und die erste Adresse für Fragen rund um Berufe, Termine und Lehrstellen.
Hinweis: Diese Seite bietet allgemeine Informationen zur Bewerbung für die Schnupperlehre und keine Rechts- oder Berufsberatung. Regeln zu Schnupperlehren können je nach Kanton und Betrieb abweichen. Stand: Juli 2026.
Häufige Fragen zur Bewerbung für die Schnupperlehre
Alles Wichtige rund um Aufbau, Ablauf und Erstellung einer Schnupperbewerbung – für Jugendliche in der Berufswahl und ihre Eltern.
Wie schreibe ich eine Bewerbung für die Schnupperlehre?
Eine Schnupperbewerbung besteht aus einem kurzen Begleitschreiben und einem einseitigen Lebenslauf. Ins Begleitschreiben gehören der Wunschberuf, warum genau dieser Betrieb, der gewünschte Zeitraum und die Klasse. Halte es auf eine halbe Seite, freundlich und fehlerfrei. Bei vielen Betrieben genügt auch ein Anruf mit anschliessender kurzer Mail.
Wie lange dauert eine Schnupperlehre?
Eine Schnupperlehre dauert meist zwischen einem und fünf Tagen, manchmal eine ganze Woche. Kurzschnuppern von ein bis zwei Tagen dient dem ersten Eindruck, eine Schnupperwoche der ernsthaften Berufswahl. Der Betrieb legt die Dauer fest; frag beim Anfragen konkret nach den möglichen Terminen.
Braucht es für die Schnupperlehre einen Lebenslauf?
Für ein Kurzschnuppern reicht oft ein Anruf. Für eine Schnupperwoche oder eine spätere Bewerbung um die Lehrstelle ist ein einseitiger Lebenslauf sinnvoll: Name, Adresse, Schule, Klasse, Hobbys und allfällige Schnuppertage. Er zeigt dem Betrieb, dass du es ernst meinst, und ist eine gute Übung fürs spätere Dossier.
Ab welcher Klasse macht man eine Schnupperlehre?
Die meisten Jugendlichen schnuppern in der 2. und 3. Sekundarklasse, also mit rund 13 bis 15 Jahren. Erste Schnuppertage sind manchmal schon in der 1. Sek möglich. Schnupperlehren sind im Rahmen der Berufswahl während der Schulzeit erlaubt; die Schule und das BIZ unterstützen dabei.
Was kostet es, die Schnupperbewerbung erstellen zu lassen?
Die Erstellung beginnt ab CHF 79 und umfasst je nach Umfang Begleitschreiben, Lebenslauf oder beides – als PDF und Word. Einmalige Zahlung, kein Abo. Eltern können die Unterlagen für ihr Kind in Auftrag geben; die Angaben liefert die Familie, den Feinschliff übernehmen wir.
Kann ich mich telefonisch für eine Schnupperlehre bewerben?
Ja, viele Betriebe wünschen sich sogar einen Anruf. Leg dir vorher Name, Klasse, Wunschberuf und mögliche Termine bereit. Nach dem Gespräch schickst du eine kurze Bestätigungsmail mit deinem Lebenslauf. So bleibst du in Erinnerung und zeigst, dass du zuverlässig bist.
Bereit für eine Schnupperbewerbung, die einen guten Eindruck macht?
Senden Sie uns die Angaben zu Ihrem Kind und zum Wunschberuf – wir erstellen ein freundliches Begleitschreiben und einen sauberen Lebenslauf, die zusammenpassen. Altersgerecht, fehlerfrei, fertig in 1 Werktag.
Noch unsicher? Kontakt aufnehmen oder die allgemeine Bewerbungshilfe ansehen.