Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen – die Kurzantwort
Die Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen lautet in der Schweiz: Deckblatt (optional), Begleitschreiben, Lebenslauf, Diplome, Arbeitszeugnisse, Weiterbildungszertifikate. Alle Dokumente werden zu einer einzigen PDF-Datei zusammengefügt, fortlaufend geordnet, unter 5 MB. Ein separates Beilagenverzeichnis ist nicht üblich; der Beilagenhinweis am Fuss des Begleitschreibens genügt. Bei premiumbewerbung.ch entsteht das fertig geordnete Dossier ab CHF 79, in der Regel innerhalb eines Werktags, als PDF und Word.
Diese Seite behandelt ausschliesslich die Anordnung: Welche Seite steht wo, welche Logik steckt dahinter, und wann darf man von der Standardfolge abweichen. Wenn Sie zuerst wissen möchten, welche Dokumente überhaupt hineingehören, beginnen Sie bei den vollständigen Bewerbungsunterlagen. Geht es Ihnen um die Auswahl der Beilagen – wie viele Arbeitszeugnisse, welche Zertifikate –, führt die Seite zum Beilegen der Zeugnisse weiter. Die drei Seiten greifen ineinander, überschneiden sich aber nicht.
Inhaltsverzeichnis
- Die Standardreihenfolge
- Warum genau diese Folge?
- Position 1: Das Deckblatt
- Position 2: Das Begleitschreiben
- Position 3: Der Lebenslauf
- Position 4 bis 6: Die Beilagen
- Erlaubte Abweichungen
- Portal, E-Mail, Papier
- Eine Datei, saubere Übergänge
- Die häufigsten Fehler
- Checkliste vor dem Versand
- Dossier zusammenstellen lassen
- Transparenz: Leistung und Grenzen
- Häufige Fragen
Die Standardreihenfolge
Sechs Positionen, von der ersten bis zur letzten Seite. Die Positionen eins und sechs sind freiwillig, die Positionen zwei bis fünf sind es nicht. Wer diese Folge einhält, liefert ein Dossier ab, das sich lesen lässt, ohne dass jemand suchen muss – und mehr wird von der Anordnung nicht verlangt. Der Rest entscheidet sich im Lebenslauf und im Text des Anschreibens.
| Position | Dokument | Umfang | Pflicht |
|---|---|---|---|
| 1 | Deckblatt | 1 Seite | nein |
| 2 | Begleitschreiben | 1 Seite | ja |
| 3 | Lebenslauf | 2 Seiten | ja |
| 4 | Diplome, Abschlusszeugnisse | 1–2 Seiten | ja, sofern vorhanden |
| 5 | Arbeitszeugnisse | 2–6 Seiten | ja, sofern vorhanden |
| 6 | Zertifikate, Sprachdiplome | 0–3 Seiten | nein |
Die Reihenfolge ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Lesehilfe. Sie folgt der Reihenfolge, in der die Empfängerin die Informationen braucht: erst der Anlass, dann die Person, dann die Belege.
Fertig geordnetes Dossier statt Puzzlearbeit
Wir schreiben Begleitschreiben und Lebenslauf, ordnen sie mit Ihren Beilagen und liefern eine einzige, versandfertige Datei – dazu die Word-Fassung für künftige Bewerbungen.
Warum genau diese Folge?
Wer die Logik versteht, muss sich die Reihenfolge nicht merken. Sie bildet den Ablauf einer Sichtung nach. Personalverantwortliche verbringen mit einem Dossier beim ersten Durchgang selten mehr als eine bis zwei Minuten. In dieser Zeit beantworten sie drei Fragen, immer in derselben Reihenfolge – und jede Position im Dossier beantwortet genau eine davon.
Frage 1: Worum geht es?
Das Begleitschreiben nennt die Stelle, die Referenznummer und den Anlass. Ohne diese Information ist alles Folgende bezugslos. Deshalb steht der Brief vorne – nicht, weil er wichtiger wäre als der Lebenslauf, sondern weil er ihn einordnet. Wie der Brief aufgebaut wird, welche sieben Bausteine er enthält und wo der Beilagenhinweis steht, zeigt die Seite Begleitschreiben Schweiz.
Frage 2: Wer bewirbt sich?
Der Lebenslauf liefert die Fakten in verdichteter Form: Stationen, Zeiträume, Kompetenzen, Ausbildung. Er folgt unmittelbar auf den Brief, weil die Empfängerin nach der Einordnung sofort wissen will, mit wem sie es zu tun hat. Ein CV, der erst nach fünf Seiten Zeugnissen erscheint, wird beim ersten Durchgang gar nicht mehr erreicht.
Frage 3: Stimmt das alles?
Die Beilagen belegen, was der Lebenslauf behauptet. Sie werden nicht gelesen, sondern geprüft – stichprobenartig, an zwei bis drei Stellen. Genau deshalb kommen sie zuletzt und sind ihrerseits so geordnet, dass die geprüften Stellen zuoberst liegen: der geforderte Abschluss, das aktuellste Arbeitszeugnis.
Das Dossier verengt sich von der Absicht zur Person zum Beweis. Jede Seite setzt voraus, dass die vorherige gelesen wurde. Wer diese Kette an einer Stelle unterbricht – etwa mit einem Beilagenverzeichnis zwischen Brief und Lebenslauf – zwingt zum Neuansetzen.
Diese Logik gilt auch dann, wenn eine Software vorliest. Bewerbermanagementsysteme erwarten das Anschreiben zuerst und den strukturierten Lebenslauf danach; was das für die Formatierung bedeutet, behandelt die Seite zum ATS-Lebenslauf.
Position 1: Das Deckblatt
Das Deckblatt ist freiwillig. Es enthält Name, Zielposition, Kontaktdaten und in der Schweiz üblicherweise ein Bewerbungsfoto. Es ersetzt kein Inhaltsverzeichnis und wiederholt keine Informationen aus dem Lebenslauf – es gibt dem Dossier ein Gesicht und einen ruhigen Einstieg.
Wer eines verwendet, setzt es ganz nach vorne, vor das Begleitschreiben. Nie dazwischen, nie zwischen Lebenslauf und Beilagen. Wer keines verwendet, verliert nichts: Ein Dossier, das mit dem Begleitschreiben beginnt, ist vollkommen korrekt und in vielen Branchen sogar die Regel. Was auf ein Deckblatt gehört und was nicht, klärt die Seite Deckblatt Bewerbung.
Bei Bewerbungen auf Papier, bei gestalterischen Berufen, bei Führungspositionen und immer dann, wenn das Foto eine Rolle spielt. Es lohnt sich nicht beim Upload in ein Portal, das ohnehin eigene Felder für Foto und Kontaktdaten vorsieht – dort erzeugt es eine Seite, die niemand ansieht.
Position 2: Das Begleitschreiben
Eine Seite, drei Absätze, am Fuss der Beilagenhinweis. Der Brief ist das einzige Dokument im Dossier, das sich direkt an eine Person richtet, und deshalb das erste, das gelesen wird. Ob Sie ihn Begleitschreiben, Anschreiben oder Motivationsschreiben nennen, spielt für die Reihenfolge keine Rolle – gemeint ist dasselbe Dokument an derselben Position.
Der Beilagenhinweis am Ende ist der Scharnierpunkt zwischen Dossier und Beilagen: „Beilagen: Lebenslauf, Diplom, Arbeitszeugnisse". Er muss mit dem tatsächlichen Inhalt übereinstimmen. Ein Hinweis, der drei Zeugnisse ankündigt, während zwei folgen, ist ein vermeidbarer Vertrauensverlust – und einer der Fehler, die beim Anpassen einer Grundfassung besonders häufig entstehen. Wer eine Bewerbung nach einer Kündigung schreibt, findet die passende Formulierung für den Einstiegsabsatz unter Bewerbung nach Kündigung.
Position 3: Der Lebenslauf
Zwei Seiten, umgekehrt chronologisch: die aktuellste Station zuoberst. Diese Innenordnung des Lebenslaufs spiegelt die Aussenordnung des Dossiers – auch hier steht das Jüngste und Relevanteste vorne. Wer eine Vorlage übernimmt, prüft als Erstes, ob sie dieser Regel folgt; ältere Muster stellen gelegentlich noch die Ausbildung an den Anfang.
Innerhalb des Lebenslaufs gilt eine eigene Reihenfolge der Rubriken: Kontaktdaten, Kurzprofil, Berufserfahrung, Ausbildung, Weiterbildung, Sprachen und IT-Kenntnisse, zuletzt persönliche Angaben. Persönliche Daten wie Zivilstand und Geburtsdatum oder der Heimatort stehen am Ende, wenn sie überhaupt aufgeführt werden. Ein moderner Lebenslauf zieht die Kompetenzen nach vorne, ohne die Grundordnung zu verlassen.
Begleitschreiben und Lebenslauf teilen sich Schrift, Schriftgrad, Kopfzeile und Farbakzent. Ein Bruch an dieser Stelle fällt stärker auf als jede inhaltliche Schwäche, weil er sofort sichtbar ist. Wie ein durchgängiges Layout aussieht, zeigt die moderne Bewerbungsmappe.
Position 4 bis 6: Die Beilagen
Die Beilagen sind der Beweisteil. Ihre Reihenfolge folgt der Prüfreihenfolge: zuerst die formale Qualifikation, dann die Berufserfahrung, zuletzt das Ergänzende. Welche Dokumente Sie überhaupt beilegen und wie viele Arbeitszeugnisse üblich sind, behandelt ausführlich die Seite Zeugnisse beilegen; hier geht es nur um die Anordnung.
Diplome und Abschlusszeugnisse
Der höchste relevante Abschluss zuerst. In vielen Verfahren ist er ein Ausschlusskriterium – erfüllt jemand die Grundvoraussetzung nicht, endet die Prüfung dort. Wer den Abschluss ans Ende legt, verlangt zum Suchen auf, bevor die erste Hürde genommen ist.
Arbeitszeugnisse
Vom neuesten zum ältesten. Ein Zwischenzeugnis aus einer laufenden Anstellung gilt als das aktuellste Dokument und steht entsprechend zuoberst. Fehlt ein Zeugnis, wird es im Anschreiben mit einem Satz angekündigt, nicht stillschweigend übersprungen – eine Lücke im Stapel fällt beim Abgleich mit den Jahreszahlen sofort auf.
Zertifikate und Sprachdiplome
Zuletzt und nur, wenn die Kompetenz im Inserat verlangt wird. Diese Position ist die einzige, die man ohne Verlust ganz weglassen kann. Wer sich ohne einschlägige Praxis bewirbt, verlagert das Gewicht ohnehin in den Text; wie das gelingt, zeigt die Seite Bewerbung ohne Berufserfahrung.
Eine eigene Seite, auf der aufgelistet wird, was danach folgt, ist in der Schweiz unüblich und wirkt bürokratisch. Sie kostet eine Seite und einen Klick, ohne eine Frage zu beantworten. Der Beilagenhinweis unter der Unterschrift des Begleitschreibens erfüllt denselben Zweck in einer Zeile.
Erlaubte Abweichungen
Die Standardfolge deckt den Normalfall ab. Es gibt drei Situationen, in denen eine begründete Abweichung besser ist als die stur eingehaltene Regel – und viele, in denen sie es nicht ist.
Erfahrung schlägt Abschluss
Im Verkauf, in der Gastronomie, im Detailhandel und in Teilen des Handwerks zählt die Praxis mehr als das Papier. Dort dürfen die Arbeitszeugnisse vor die Diplome. Der Rest der Ordnung bleibt unverändert. Wie ein Dossier für solche Stellen aussieht, zeigen die Seiten zur Bewerbung im Verkauf und zur Bewerbung in der Gastronomie.
Ein Zeugnis passt besonders gut
Liegt eine ältere Station inhaltlich näher an der Zielrolle als die jüngste, darf dieses Zeugnis vorgezogen werden – begleitet von einem Satz im Anschreiben, der die Wahl erklärt. Diese Begründung ist Pflicht; ohne sie wirkt die Umstellung wie ein Versuch, etwas zu verbergen. Beim Wechsel in ein neues Berufsfeld ist das der Regelfall, siehe Quereinsteiger-Bewerbung.
Das Inserat schreibt etwas vor
Verlangt das Inserat eine bestimmte Anordnung, eine Referenznummer auf der ersten Seite oder getrennte Dateien, gilt das Inserat. Ohne Ausnahme. Die Fähigkeit, eine Vorgabe zu lesen und umzusetzen, wird an dieser Stelle mitgeprüft.
| Situation | Abweichung | Begründung nötig |
|---|---|---|
| Inserat gibt Reihenfolge vor | ja, zwingend | nein |
| Praxisberuf ohne Abschlusspflicht | Zeugnisse vor Diplome | nein |
| Ältere Station passt besser | Zeugnis vorziehen | ja, im Anschreiben |
| Kein Deckblatt vorhanden | Start mit Begleitschreiben | nein |
| Lebenslauf vor Begleitschreiben | nein | – |
| Beilagenverzeichnis einfügen | nein | – |
| Zeugnisse mitten ins Dossier | nein | – |
Portal, E-Mail, Papier
Der Versandweg entscheidet, ob die Reihenfolge überhaupt in Ihrer Hand liegt. Drei Kanäle, drei leicht unterschiedliche Anforderungen – die inhaltliche Logik bleibt in allen dreien dieselbe.
Bewerbungsportal
Portale verlangen meist getrennte Uploadfelder für Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse. Halten Sie deshalb immer zwei Fassungen bereit: die zusammengefügte Gesamtdatei und die Einzeldokumente. Laden Sie in jedes Feld genau das hoch, was verlangt wird – ein Gesamtdossier im Feld „Lebenslauf" bringt die maschinelle Vorauswahl durcheinander. Achten Sie zusätzlich darauf, dass die eingetippten Formularangaben mit dem Lebenslauf übereinstimmen.
Eine Datei im Anhang, in Standardreihenfolge, mit sprechendem Dateinamen. Der Mailtext ersetzt das Begleitschreiben nicht, sondern kündigt es an: zwei bis drei Sätze, Bezug zur Stelle, Hinweis auf den Anhang. Der Betreff nennt Stelle und Referenznummer. Weitere Hinweise dazu finden Sie in den Tipps zur Bewerbung.
Papierdossier
Papier ist selten geworden, kommt aber bei Behörden, Schulen und kleineren Betrieben vor. Dann gilt: Kopien statt Originale, eine Klammer statt einer Bindung, kein Klarsichtmäppchen um jedes Blatt. Die Reihenfolge bleibt dieselbe, und das Deckblatt gewinnt hier an Wirkung, weil es dem Stapel eine Gestalt gibt.
Ein Sachbearbeiter bewirbt sich auf eine Stelle im Rechnungswesen. Das Portal bietet drei Felder. Er lädt hoch: „Motivationsschreiben_Muster_Peter.pdf" (eine Seite), „Lebenslauf_Muster_Peter.pdf" (zwei Seiten) und „Zeugnisse_Muster_Peter.pdf" (sechs Seiten – KV-Abschluss, Fachausweis, drei Arbeitszeugnisse, neuestes zuoberst). Die vierte Datei, das zusammengefügte Gesamtdossier, behält er für die nächste Bewerbung per E-Mail bereit. Aufwand für die Umstellung: zwei Minuten, weil die Einzeldokumente ohnehin vorliegen.
Ein Dossier, zwei Fassungen, kein Zusammenbasteln
Sie erhalten Ihre Unterlagen als versandfertiges PDF und zusätzlich als Word-Datei – für die nächste Stelle, das nächste Portal, die nächste Reihenfolge.
Eine Datei, saubere Übergänge
Ist die Reihenfolge festgelegt, entscheidet die technische Umsetzung über den ersten Eindruck. Vier Punkte, die in zwanzig Minuten erledigt sind und die man dem Dossier ansieht.
Zusammenfügen
Alle Seiten in eine einzige PDF-Datei, in der Reihenfolge aus dem Diagramm weiter oben. Prüfen Sie nach dem Zusammenfügen jede Seite einzeln – vertauschte Zeugnisseiten und verkehrt eingescannte Rückseiten entstehen fast immer in diesem Schritt.
Format und Grösse
Einheitliches Seitenformat A4, Hochformat, alle Seiten gleich ausgerichtet. Scans mit 200 bis 300 dpi, bei Textdokumenten in Graustufen. Als Richtwert gilt eine Dateigrösse unter 5 MB; viele Portale weisen alles darüber ab.
Dateiname
Sprechend, mit Nachnamen, ohne Versionsnummern: Bewerbung_Muster_Anna_Sachbearbeiterin.pdf. Bei getrennten Dateien gilt dieselbe Logik pro Dokument. Der Dateiname ist das Erste, was abgelegt und wiedergefunden wird.
Letzter Durchgang
Öffnen Sie die fertige Datei auf einem zweiten Gerät und blättern Sie sie einmal vollständig durch, so wie es die Empfängerin tun wird. Was dabei auffällt, fällt auch dort auf. Wie die Lieferung Ihrer Unterlagen bei uns abläuft, zeigt die Seite Ablauf.
- Reihenfolge entspricht der Standardfolge oder einer begründeten Abweichung
- Eine einzige PDF-Datei, alle Seiten A4 im Hochformat
- Dateigrösse unter 5 MB, Text durchsuchbar
- Beilagenhinweis stimmt mit dem tatsächlichen Inhalt überein
- Keine leeren Seiten, keine doppelten Seiten, keine Rückseiten auf dem Kopf
- Dateiname mit Nachname und Stellenbezeichnung
Die häufigsten Fehler in der Reihenfolge
Alle diese Fehler entstehen in den letzten Minuten vor dem Absenden, meist beim Anpassen einer Grundfassung an eine neue Stelle. Sie haben nichts mit Qualifikation zu tun und kosten trotzdem regelmässig die Einladung.
| Fehler | Wirkung | Besser |
|---|---|---|
| Lebenslauf steht vor dem Begleitschreiben | Der Bezug zur Stelle fehlt auf Seite eins | Brief zuerst, Lebenslauf danach |
| Deckblatt zwischen Brief und Lebenslauf | Unterbricht den Lesefluss | Deckblatt ganz nach vorne |
| Beilagenverzeichnis auf eigener Seite | Wirkt bürokratisch, kostet eine Seite | Beilagenhinweis unter der Unterschrift |
| Ältestes Arbeitszeugnis zuoberst | Die relevanteste Station wird nicht gefunden | Neuestes Zeugnis zuerst |
| Diplom nach den Arbeitszeugnissen | Grundvoraussetzung ist nicht auffindbar | Diplome vor die Arbeitszeugnisse |
| Sechs Einzeldateien per E-Mail | Die Zusammenstellung bleibt am Empfänger hängen | Eine geordnete PDF-Datei |
| Gesamtdossier im Feld „Lebenslauf" | Maschinelle Vorauswahl liest falsch | Pro Feld genau das verlangte Dokument |
| Vorgabe aus dem Inserat ignoriert | Wirkt unaufmerksam | Inserat schlägt jede Standardregel |
Ein Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit: Wer sich auf mehrere Stellen bewirbt, übernimmt die Reihenfolge der letzten Bewerbung – auch dann, wenn die neue Stelle einen anderen Abschluss verlangt oder ein anderes Zeugnis vorzuziehen wäre. Prüfen Sie diese Entscheidung bei jeder Bewerbung neu. Weil Sie Ihre Unterlagen bei uns zusätzlich als Word-Datei erhalten, ist die Anpassung eine Sache von Minuten; wie der Bewerbungsservice das abbildet, steht auf der Leistungsseite.
Checkliste vor dem Versand
Zehn Punkte, die sich in fünf Minuten prüfen lassen. Sie decken die Fehler ab, die man dem Dossier ansieht, bevor ein einziger Satz gelesen wurde.
- Das Begleitschreiben ist die erste inhaltliche Seite, das Deckblatt steht allenfalls davor
- Der Lebenslauf folgt unmittelbar auf das Begleitschreiben
- Die Beilagen beginnen mit dem geforderten Abschluss
- Arbeitszeugnisse stehen vom neuesten zum ältesten
- Zertifikate stehen zuletzt und beantworten eine Anforderung aus dem Inserat
- Der Beilagenhinweis stimmt mit dem tatsächlichen Inhalt überein
- Eine allfällige Abweichung ist im Anschreiben begründet
- Vorgaben aus dem Inserat sind vollständig umgesetzt
- Alles liegt als eine PDF-Datei vor, ausser das Portal verlangt Einzeldateien
- Die Datei wurde ein letztes Mal vollständig durchgeblättert
Die Reihenfolge gewinnt keine Stelle. Aber eine falsche Reihenfolge kostet Aufmerksamkeit an der Stelle, an der Sie sie am dringendsten brauchen: auf der ersten Seite.
Bewerbungsdossier zusammenstellen lassen
Wir schreiben Begleitschreiben und Lebenslauf, gestalten auf Wunsch ein Deckblatt und ordnen alles mit Ihren Beilagen zu einem versandfertigen Dossier. Dazu gehört der Vorschlag, welche Zertifikate hineingehören, in welcher Folge die Zeugnisse stehen und ob eine Abweichung von der Standardreihenfolge sinnvoll ist.
Grundlage sind Ihre Angaben: Werdegang, Abschlüsse, vorhandene Zeugnisse und, wenn verfügbar, das Stelleninserat. Die Pakete beginnen bei CHF 79; welcher Umfang zu Ihrer Situation passt, zeigt die Seite Pakete & Preise. Wer das Gesamtpaket sucht, findet es unter Bewerbung schreiben lassen, Bewerbung erstellen lassen oder Bewerbung vom Profi schreiben lassen.
Bestehende Unterlagen oder eine stichwortartige Übersicht, dazu die Liste Ihrer Beilagen. Der Weg führt über das Kontaktformular.
Unterlagen entstehen im einheitlichen Layout, die Reihenfolge wird auf Stelle und Kanal abgestimmt.
PDF für den Versand, Word für alle künftigen Bewerbungen. In der Regel innerhalb eines Werktags.
Transparenz: Leistung, Nutzen und Grenzen
Diese Seite richtet sich an Personen, die sich in der Schweiz bewerben und wissen möchten, in welcher Reihenfolge sie ihre Unterlagen anordnen. Erklärt werden die Standardfolge vom Deckblatt bis zu den Zertifikaten, die Logik dahinter, die drei begründeten Abweichungen, die Unterschiede zwischen Portal, E-Mail und Papier sowie die häufigsten Fehler.
Der Nutzen liegt darin, dass Sie nach der Lektüre ein versandfertiges, geordnetes Dossier zusammenstellen können – und im Auftragsfall Unterlagen erhalten, die bereits richtig geordnet sind. Die Inhalte beruhen auf der laufenden Erstellung von Bewerbungsunterlagen für Schweizer Arbeitgeber und auf den Rückmeldungen, die daraus entstehen.
Wir stellen keine Arbeitszeugnisse aus, verändern keine bestehenden und erfinden keine Qualifikationen, Abschlüsse oder Berufsstationen. Es findet keine Stellenvermittlung statt, und es wird keine arbeitsrechtliche Beratung erteilt – etwa zum Anspruch auf ein Zeugnis, zu dessen Inhalt oder zur Anerkennung ausländischer Diplome. Wenden Sie sich dafür an eine Rechtsberatung, eine Gewerkschaft oder die zuständige Stelle. Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung; eine bestimmte Reihenfolge ist nirgends vorgeschrieben, sondern ein verbreiteter Standard. Ob eine Bewerbung erfolgreich ist, hängt neben den Unterlagen von Faktoren ab, die ausserhalb unseres Einflusses liegen; eine Zusage kann daher nicht versprochen werden.
Offene Punkte klärt die FAQ-Seite. Die vertragliche Grundlage steht in den AGB, der Umgang mit Ihren Angaben in der Datenschutzerklärung. Ihre Dokumente werden ausschliesslich für die Erstellung Ihrer Unterlagen verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Häufige Fragen zur Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen
In welcher Reihenfolge kommen die Bewerbungsunterlagen?
Deckblatt (optional), Begleitschreiben, Lebenslauf, danach die Beilagen: Diplome und Abschlusszeugnisse, dann Arbeitszeugnisse vom neuesten zum ältesten, zuletzt Weiterbildungs- und Sprachzertifikate. Alles zusammen ergibt eine einzige PDF-Datei.
Kommt der Lebenslauf vor oder nach dem Begleitschreiben?
Nach dem Begleitschreiben. Der Brief ordnet ein, worauf sich die Bewerbung bezieht und was beiliegt; der Lebenslauf liefert danach die Fakten. Umgekehrt fehlt der Bezug zur Stelle auf der ersten Seite.
Wo steht das Deckblatt?
Ganz vorne, vor dem Begleitschreiben. Es ist freiwillig. Wer keines verwendet, beginnt das Dossier mit dem Begleitschreiben – das gilt nicht als Mangel.
Braucht es ein Inhaltsverzeichnis im Dossier?
Nein. Ein separates Beilagenverzeichnis ist unüblich und wirkt überladen. Der Beilagenhinweis am Fuss des Begleitschreibens genügt: „Beilagen: Lebenslauf, Diplom, Arbeitszeugnisse".
Ändert sich die Reihenfolge beim Versand über ein Bewerbungsportal?
Das Portal gibt die Reihenfolge vor, indem es einzelne Uploadfelder verlangt. Halten Sie beide Fassungen bereit: die zusammengefügte Gesamtdatei und die Einzeldokumente. Ist nur ein Feld vorhanden, laden Sie die Gesamtdatei in Standardreihenfolge hoch.
Dürfen die Arbeitszeugnisse vor die Diplome?
Ja, wenn die praktische Erfahrung eindeutig über dem Abschluss steht, etwa im Verkauf oder in der Gastronomie. In allen anderen Fällen kommt der geforderte Abschluss zuerst, weil er in der Vorauswahl als Erstes geprüft wird.
Wie viele Seiten darf das ganze Dossier haben?
Als Richtwert acht bis zwölf Seiten: eine Seite Begleitschreiben, zwei Seiten Lebenslauf, dazu Diplom und zwei bis drei Arbeitszeugnisse. Ein Deckblatt kommt als eine weitere Seite hinzu.
Eine PDF-Datei oder mehrere Dateien?
Bei E-Mail und beim Upload in ein einzelnes Feld eine Datei, fortlaufend geordnet, unter 5 MB. Nur wenn ein Portal getrennte Felder anbietet, werden die Dokumente einzeln hochgeladen. Welche Beilagen überhaupt hineingehören, klärt die Seite Zeugnisse beilegen.
Was kostet ein fertig zusammengestelltes Dossier?
Die Pakete beginnen bei CHF 79 und umfassen je nach Umfang Begleitschreiben, Lebenslauf und Deckblatt, geordnet und abgestimmt auf Ihre Beilagen. Lieferung in der Regel innerhalb eines Werktags als PDF und Word. Details stehen auf der Seite Pakete & Preise.
Ihr Dossier, richtig geordnet und versandfertig
Beschreiben Sie kurz Ihre Situation, die Wunschstelle und den Einreichungsweg. Sie erhalten eine Rückmeldung mit dem passenden Paket – ohne Termin, ohne Verpflichtung.
Sie möchten zuerst einzelne Bereiche ansehen? Dann finden Sie hier weitere Informationen zur Schweizer Bewerbung, zum Lebenslauf, zum Motivationsschreiben und zum Deckblatt.
Weitere passende Seiten
Rund um den Aufbau Ihres Dossiers finden Sie hier weitere Themen und Leistungen.
Welche Dokumente ins Dossier gehören und was getrost fehlen darf.
Wie viele Arbeitszeugnisse, welche Diplome und welche Zertifikate.
Die sieben Bausteine, der Beilagenhinweis und die richtige Grussformel.
Zwei Seiten, Kompetenzen früh sichtbar – so ist der CV aufgebaut.
Der professionelle Einstieg mit Foto, Kontaktdaten und Zielposition.
Ein durchgängiges Layout über alle Dokumente hinweg.
Was Bewerbermanagementsysteme lesen können – und was nicht.
Das komplette Dossier aus einer Hand, ab CHF 79 und meist in einem Werktag.
Leistungsumfang und Kosten im direkten Vergleich, ab CHF 79.